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Fuad Abdullah Seferagić
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ISLAMSKA MISAO
FUAD ABDULLAH SEFERAGIC
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Der Islam (2)

Der Islam (3)

Der Islam (4)














                Im Namen Allahs, des
  Barmherzigen,  des Allbarmherzigen!

          


    
     Fuad
     Abdullah

     Seferagić

    
         
    
    Es-selamu alejkum!
    Willkommen auf
  www.bismillah.ba
      - offizielle Web-Seite!


       Warum „bismillah“?
    
(Im Namen Allahs swt)


     Der Wunsch war allen Liebhabern der islamischen geistlichen Musik, die gezielt im Net surfend nach Islamthemen und Musik suchen, mit diesem Portalnamen ihre Aufmerksamkeit zu wecken, doch auch jenen, die ganz zufällig diese und ähnliche Internetseiten entdecken. „Bismillah“ ist in der Tat eine wunderformel im Islam, ein teil des ersten Qur´ansatzes, mit dem praktizierende Muslime weltweit jede edle Tat beginnen. Dieser ist gleichzeitig Richtungsweiser allen gottesfürchtigen Muslimen. Noch einige Beweggründe waren maßgebend bei der Entscheidung diesen Portalnamen zu nehmen; auf einer Seite wollte ich keinen eigenen Namen benutzen und auf anderer Seite, trägt mein nächster Album den Namen „Bismillah“ , nach gleichnamiger Ilahi*, die ein Erkennungszeichen für gesamtes Album werden sollte.
    Natürlich, auf diese Entscheidung hatten Einfluss viele e-Mails meiner Funs, die mir direkt geraten haben, alle Inhalte meiner früheren Alben in einer Sammlung zu präsentieren, denn einige von ihnen hatten keinen Vor und Nachnamen mehr.
    

    
     Ich bereue es sehr, dass ich von Anfang an kein Notiz genommen hatte, all meine Texte zu archivieren; einige originalausführungen sind für immer verloren gegangen, doch, vielleicht findet sich jemand, der Diese besitzt, und der sich dann auch meldet. Da wäre ich endlos dankbar.

     Ich denke jedoch, dass es noch einen anderen, überzeugen- deren Grund gab diesen Schritt zu tun - der Wille mich selbst von manchen Geschehnissen auszugrenzen und vielleicht auch halblaut meine Stimme zu erheben gegen Erscheinungen in den letzten Jahren, die in der islamischen Lehre kein Halt finden, die aber immer öfter in der islamischen Musik vorkommen; sehr diskutable Texte sowie solche Musik im Hintergrund, die man nicht selten als Schmuse oder Pop, oder gar Rockmusik einstufen könnte und diese hat sehr wenig Gemeinsamkeit mit islamischer Sitte allgemein und dem Traditionsbrauch der Muslime auf der Balkanhalbinsel. Selbstverständlich, stellt sich gleich die Frage, wie kann man einen positiven Einfluss gegen solche Ereignisse bewirken in einer Zeit, in der fast alles sowieso der Kontrolle entgeht und wäre es nicht an der Zeit, über eine Institution nachzudenken, die in diesem Prüfsinne handeln würde.

    An dieses Thema ist noch eine andere Frage sehr eng gebunden, und zwar die Nutzung der musikalischen Hintergrundes überhaupt, wenn es um islamische geistliche Poesie und Lieder handelt. Leider gab und gibt es zu oft klare Meinungsverschieden-heiten unter verschiedener muslimischen Strömungen zu diesem Thema, die dann manchmal mit Streitigkeiten oder auseinander gehen enden, was wiederum islamische Lehre streng ausschließt. Ich will mich an dieser Stelle in kein Polemisieren über dieses Thema einlassen, aber ich möchte gern betonen, dass einer der Propheten, Duwud a.s. auch Flaute so gut und virtuos gespielt haben soll, dass selbst Vögel im Flug sein Können bewundert und Gottesdank ausgesprochen hatten, so in einer Überlieferung von Ebu Musa el Esch’ari. Es ist ganz gewiss, dass der Schöpfer nichts verboten hatte, ohne gleich dafür eine Alternative den Menschen geboten zu haben. Meiner persönliche Meinung hierzu ist nämlich, dass Musik, die den Körper zu keinen Tanzbewegungen zwingt, nicht verboten ist, vor allem nicht dann wenn sie als Hintergrund solchen Texten dient, die die Seele eines Menschen baumeln lassen, sie veredeln und dazu bringen, über Gott, Vaterland, Familie, Güte usw. zu denken. Hardrock, Rap, Pop und jede andere Musik und Texte, die islamische Werte oder dritte beleidigen, erniedrigen usw.. sind definitiv zu unterlassen und sind verboten. Zweifelsohne.
    
     Ich unterstreiche noch ein mal, dass dies meine eigene Meinung ist und kein valides Fatwa für andere.

     Was sind Ilahi* und was Kaside*?  

         
      Ilahi* sind islamische Gedichte, oder Lieder, die über Liebe zu Gott und Seiner Allmacht sprechen und Ihn bewundern. Kaside* sind islamische Gedichte oder Lieder, die über Liebe zum Propheten (meist Muhammed saws) singen, seiner Wichtigkeit und Reinheit, sowie auch über andere bedeutende Persönlichkeiten und Geschehnissen in der Islamgeschichte. Es wird behauptet, dass diese (Gedichte) Lieder mit der Frühislamzeit verwurzelt sind, als der Prophet Muhammed saws seinen damaligen Feinden aus Mekka nach Medina entfliehen musste, was in der Islamgeschichte als “Hidschra” bekannt ist.   
    
    Um es nicht zu vergessen...

     Bedanke mich recht herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern meiner Web-seite www.bismillah.ba , die selbstverständlich für alle wohlmeinende Vorschläge und Kritiken offen ist. Alle hier auffindbare Texte dürfen von Dritten benutzt werden; downloads auf mp3 und wmv sind kostenfrei.
    
    Ihr Fuad Abdullah Seferagić

              


    Was ist Islam?
    Das Gottesbild
    Der Islam verkündet
    die reinste Form des
    Monotheismus.
    
    Gott ist der Eine Gott; Er ist unteilbar und hat niemand neben sich.
    Er ist unvergleichlich und nichts ist ihm auch nur ähnlich. Nichts geschieht ohne seinen Willen. Er ist der Erste, der Letzte, der Ewige, der Unendliche, der Allmächtige, der Allwissende. Er ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge. Er ist der Gerechte, der Allerbarmer, der Gnädige, der Liebende, der Gütige, der Erhabene, Preiswürdige, der Wahrhaftige. Er ist der Inhaber und Besitzer aller vollkommenen Eigenschaften.
     Alle diese, und noch andere im Koran erwähnten Eigenschaften Gottes, müssen in ausgewogener Weise betrachtet werden, ohne dass die eine Eigenschaft zugunsten einer anderen vernachlässigt wird, oder zum Nachteil einer anderen überbetont wird; denn Gott allein hat sich mit all diesen Namen benannt.

    

    Die 99 Namen Allahs
    Einheit der Religionen
Der Islam betont den einheitlichen Ursprung aller monotheistischen Religio- nen.
    Nach seiner Lehre sind dem menschli-chen Geist, trotz seiner großen Möglich-keiten, bestimmte Grenzen gesetzt, die er weder mit den exakten, noch mit empiri-schen Wissenschaften überschreiten kann. So liegt für den Menschen das sichere Wissen um die letzten Wahrheiten jenseits dieser Grenzen, und die einzige Quelle, die dem Menschen für die Erreichung dieses Wissens offen steht, ist die göttliche Offenbarung, die ihm von Anbeginn der Zeit zur Verfügung stand.
    Die Propheten des Einen Gottes erschienen im Verlauf der Geschichte in jedem Land und bei jeder Gemeinschaft und überbrachten den Menschen die Weisungen Gottes. Die Menschheit wurde so auf die endgültige und an die ganze Welt gerichtete Botschaft stufenweise vorbereitet. Diese letzte göttliche Offen- barung, die durch den letzten Propheten Muhammad überbracht wurde, berichtigt und ergänzt alle inzwischen durch menschliche Schwächen veränderten Botschaften. Allein diese letzte Botschaft ist wissenschaftlich beweisbar, bis auf den heutigen Tag den Menschen unverfälscht zugänglich.
  Alle Propheten, von Adam über Abraham, Moses Jesus bis hin zu Muhammad sind die Propheten, an die der Muslim glaubt und die er ohne Unterschied verehrt. Alle göttlichen Offenbarun- gen, von der Thora über die Psalmen und das Evangelium bis des einen Gottes; nur ist der Koran die letzte dieser Offenbarungen, die unverfälscht geblieben ist, und die all das enthält, was der Mensch zu einem gottgewollten Leben benötigt.
    
     Einheit der Botschaft
    
   Der Islam lehrt die Einheit der gesamten Menschheit. Er betont, dass Unterschei-dungen nach Rassen, Hautfarben, Sprachen usw., niemals den Grund für Überlegenheitensansprüche einer Gruppe gegenüber einer anderen bilden können.
    Die einzige, wirkliche Unterscheidung zwischen den Menschen ergibt sich auf geistig sittlicher Ebene, nämlich die Unterscheidung nach Rechtschaffenheit und Gottesehrfurcht.
    
     Einheit Lebensweg
    
     Der Islam ist ein allumfassender Lebensweg, der sich auf alle Bereiche des menschlichen Daseins erstreckt und der in grundsätzlicher Übereinstimmung mit der Natur, ihren Gesetzen und ihren Anforderungen steht. Islam ist das in die Praxis umgesetzte Wissen um die Existenz Gottes, die Wahrhaftigkeit seiner Propheten, seiner Bücher, seiner Engel und des Lebens nach dem Tode.
    Ein Muslim ist derjenige, der die Gesetze Gottes in allen Lebenssituationen befolgt, und die islamische Gesellschaft ist die nach Wissen um den Willen Gottes strebende Gemeinschaft der jeder Einzelne direkt und ohne Vermittlung eines Priesters mit Gott in Verbindung steht. Und schließlich ist die islamische Gesellschaft die jedem Nichtmuslim größte Toleranz entgegenbringende Gemeinschaft der Gottgläubigen, denn das Wort Islam hat sowohl die Bedeutung Unterwerfung unter den Willen Gottes, als auch die Bedeutung Frieden.
    
     Die Vernunft
    
     Der Islam betrachtet die Vernunft als ein kennzeichnendes Merkmal des Menschen und als eine Gabe Gottes. Sie ist der Grund für die Verantwortlichkeit des Menschen vor Gott und gleichzeitig sein Führer in allen Lebenssituationen. Weil der Islam der Vernunft einen so bedeutenden Platz einräumt, gibt es für mystische Kulte und Dogmen keinen Platz in ihm.
    
     Islam und Wissenschaft
    
    Der Islam macht das Streben nach Wissen zur Pflicht eines jeden Muslims. Er geht sogar so weit, die wissenschaftliche Arbeit zum Gottesdienst zu erheben. In ständigen Appell fordert der Koran den Menschen dazu auf, die Natur zu erforschen, damit er die Existenz Gottes und Seine Eigenschaften erkennt. Im Koran findet der Muslim die Grundlagen und Richtlinien für ein wissenschaftliches Forschen. Die einzige Einschränkung auf diesem Gebiet bestehet darin, dass die Forschung selbst nie zum Ziel werden darf, sondern immer ein Mittel zur Erreichung menschlichen Fortschritts und zur Vervollkommnung der Moral bleiben muss.
    
    Ziele des Islam
    
    Der Islam befasst sich nicht nur mit dem ewigen Leben im Jenseits, sondern er richtet sein Augenmerk in gleichem Maße auch auf das diesseitige Leben. Sittliche Vollkommenheit, sozialer Fortschritt, wirtschaftliche Gerechtigkeit, zwischenmenschliche Liebe und Barmherzigkeit, politische Vernunft und Friede sind Ziele, die der Islam zur Erreichung wahren menschlichen Glücks in diesem Leben zu verwirklichen sucht.
    
    Pflichten des Muslims
    
    Der Islam schreibt den Gläubigen das tägliche Gebet vor. Dadurch wird neben der äußeren Reinigung durch Waschung auch die Reinigung der Seele erzielt. Die Vermögensabgabe (Zakat) ist nicht nur ein Faktor des sozialen Systems des Islam, sondern auch gleichzeitig ein Mittel zur seelischen Entlastung, denn sie soll allein aus dem Glauben an Gott gezahlt werden. Das vorgeschriebene Fasten im Monat Ramadan gibt dem Gläubigen nicht nur ein Mittel zur Erlangung von Selbstbeherrschung. Die Pilgerfahrt nach Mekka schließlich lässt den Gläubigen die wahre Hinwendung an Gott, die Opferbereitschaft und die Brüderschaft der Muslime aus aller Welt spüren. Neben diesen vier Hauptpflichten, die dem Gläubigen vorgeschrieben sind, gibt es im Gesetz Gottes noch viele andere Gebote und Verbote, die dem Menschen den Weg zu einem glücklichen Leben in dieser Welt und einem gottnahen ewigen Leben im Jenseits weisen. Somit kann jede Arbeit des Menschen zum Gottesdienst werden, nämlich dann, wenn sie gemäß dem Willen Gottes und mit der auf-richtigen Absicht durchgeführt wird.

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